2011: SCHNEE IN EINER SILBERSCHALE & GAUTAMA IM GLÜCK

Im Rahmen der dritten Spielzeit unter Intendant Willy Decker hat sich der Freundeskreis für die Förderung einer Ausstellung und eines Projektes der Jungen Triennale entschieden.

In der Ausstellung Schnee in einer Silberschale werden elf Kalligraphien des japanischen Zen-Meisters Sasaki Gensô Rôshi im oberen Foyer der Jahrhunderthalle Bochum gezeigt. Zu sehen sind die Zeichnungen während des gesamten Festivalzeitraums.

Gautama im Glück ist eine Performance, die im Rahmen des Familienfestes am 18. September in der Jahrhunderthalle Bochum aufgeführt wurde. Regisseurin Barbara Wollrath-Kramer erarbeitete hierfür gemeinsam mit jungen Menschen die Geschichte von Siddhartha frei nach Motiven des Romans von Hermann Hesse.

Schnee in einer Silberschale

Ausstellung Schnee in einer Silberschale in der Jahrhunderthalle Bochum
Foto: © Michael Kneffel

2010: LEILA UND MADSCHNUN & DIE KONFERENZ DER VÖGEL

Für das Jahr 2010 hat sich der Verein für zwei Förderprojekte entschieden: die Eröffnungsproduktion Leila und Madschnun in der Regie von Willy Decker sowie Die Konferenz der Vögel, die im Rahmen des Kinderfests LakLak in der Jahrhunderthalle Bochum zu sehen war. Das Tanztheaterstück wurde von Barbara Wollrath-Kramer, Leiterin von Theater Total, zusammen mit mehr als 100 Jugendlichen erarbeitet.

Konferenz der Vögel

Die Konferenz der Vögel Foto: © Volker Beushausen

2009: MOSES UND ARON, Riten im Revier & Engel der Kulturen

Der Verein beschloss bei der Mitgliederversammlung 2009 einstimmig die Förderung von Arnold Schönbergs Oper Moses und Aron, die am 22. August in der Jahrhunderthalle Bochum als Eröffnungspremiere zu sehen war (Regie: Willy Decker). Die Fördersumme wurde für eine technische Innovation im Bereich des Bühnenbildes eingesetzt.

Zusätzlich konnte der Verein 2009 zwei weitere Projekte komplett finanzieren. Dies waren die Fotoausstellung Riten im Revier mit Bildern von Brigitte Kraemer sowie die Aktion Engel der Kulturen im Rahmen des Kinderfestes an der Jahrhunderthalle Bochum.

Mit Riten im Revier zeigte Brigitte Kraemer die Vielfalt und Lebendigkeit religiöser Riten im Ruhrgebiet. Die Ausstellung wurde am 15. August auf der Empore der Jahrhunderthalle Bochum eröffnet und war dort bis zum 11. Oktober zu sehen.

Im Rahmen des Kinderfestes am 20. September haben die bildenden Künstler Carmen Dittrich und Gregor Merten gemeinsam mit einer Schulklasse ihren Engel der Kulturen als Bodenintarsie vor der Jahrhunderthalle Bochum verlegt. Mit dem Engel der Kulturen haben sie ein Symbol geschaffen, das die Zeichen der drei abrahamischen Religionen - Halbmond, Stern und Kreuz – zu einander in Beziehung setzt und vereint. Die kreisförmige Anordnung, in der jedes Zeichen gleichwertig vertreten ist, symbolisiert die Verbundenheit der Menschen, die nur gemeinsam und friedlich die Zukunft gestalten können.

Carmen Dittrich und Gregor Merten mit dem Engel der Kulturen Carmen Dittrich und Gregor Merten mit dem Engel der Kulturen
Foto © Dittrich/Merten

2008: Ô, NUIT D'AMOUR...!

Das Förderprojekt 2008 war der Konzertabend Ô, nuit d'amour...! mit der berühmten Mezzosopranistin Vesselina Kasarova und Schauspieler Jan Josef Liefers in der Jahrhunderthalle Bochum.

2007: MERLIN oder DAS WÜSTE LAND

2007 förderte der Verein die Produktion Merlin oder das wüste Land – und landete damit einen Volltreffer: die Inszenierung unter der Regie von Johan Simons wurde bei der Premiere vom Publikum bejubelt.

2006: FOTOGRAFIEN zur Ruhrtriennale

Als erstes Projekt unterstützt der Verein die Realisierung einer Fotoausstellung mit eindrucksvollen Großaufnahmen, deren Thema die Inszenierungen und industriekulturellen Spielorte der Ruhrtriennale sind.

Die Motive zeigen sowohl die künstlerischen Höhepunkte als auch die spektakulären Schauplätze der Ruhrtriennale. Die Jahrhunderthalle Bochum als zentrales Festspielhaus, das Weltkulturerbe Zeche und Kokerei Zollverein, der Landschaftspark Duisburg-Nord und die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck treten dabei als heimliche Protagonisten des Festivals ins Rampenlicht und vermitteln zusammen mit den im Dialog mit ihnen entstandenen Kreationen die einzigartige Atmosphäre der Ruhrtriennale.

Erste Stationen waren 2007 die Wandelhalle im Düsseldorfer Landtag und die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel. 2008 wurde die Ausstellung im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit im Palais Beauharnais in Paris präsentiert. Im Anschluss war sie in der Deutschen Botschaft in Paris zu sehen. 2009 konnten das Publikum der Extraschicht - der langen Nacht der Industriekultur - die Ausstellung auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen besuchen.

Fotoausstellung zur Ruhrtriennale
Präsentation in der Halle 5 der Zeche Zollverein
Foto © Ruhrtriennale